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Progressive systemische Sklerodermie (PSS)

PSS (progressive systemische Sklerodermie): Ursachen

Stand: 28. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei der progressiven systemischen Sklerodermie (PSS) hängen die Ursachen mit dem Immunsystem zusammen. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung. Das körpereigene Abwehrsystem richtet sich also gegen bestimmte Bestandteile des Organismus. Mediziner zählen die progressive systemische Sklerodermie zu den Kollagenosen. Die Ursachen für Kollagenosen sind bisher noch unklar.

Es ist jedoch bekannt, dass bei der progressiven systemischen Sklerodermie die Regulation bestimmter Bindegewebe-Zellen, der Fibroblasten, gestört ist. Fibroblasten sind maßgeblich am Aufbau des Bindegewebes beteiligt. Bei der PSS produzieren sie übermäßig viel Kollagen. Die Kollagenanhäufung führt zur Fibrose (Sklerose; Vernarbung) der Haut und zur Verengung von Blutgefäßen (sog. oblitierende Angiopathie).

Weiterlesen: PSS (progressive systemische Sklerodermie): Symptome

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