Startseite > Krankheiten > PSS (progressive systemische Sklerodermie) > Definition
Stand: 28. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die progressive systemische Sklerodermie (PSS) ist eine Autoimmunerkrankung. Das heißt, das Immunsystem richtet sich gegen körpereigenes Gewebe – zum Beispiel wie bei der PSS gegen das sogenannte kollagene Bindegewebe. Es kommt zur Verhärtung (Sklerosierung) von Haut, Blutgefäßen und inneren Organen. Mediziner ordnen die PSS in die Gruppe der Kollagenosen ein, also der chronisch-rheumatischen, entzündlichen Systemerkrankungen des Gefäß- und Bindegewebsapparats.
Synonyme für die progressive systemische Sklerodermie sind:
Der Name progressive systemische Sklerodermie ergibt sich aus den Begriffen systemisch (den ganzen Organismus betreffend), progressiv (fortschreitend) und Sklerose/Sklerodermie (bindegewebige Verhärtungen von Organen/der Haut).
Die progressive systemische Sklerodermie (PSS) tritt bevorzugt bei Frauen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren auf. Frauen sind etwa fünfmal häufiger betroffen als Männer. Von 100.000 Menschen erkranken jährlich 1 bis 25 neu an der PSS.
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