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Sexuelle Funktionsstörungen der Frau: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (01. September 2016)

Sexuelle Funktionsstörungen der Frau sind definiert als Störungen, die

  • seit mindestens einem halben Jahr bestehen,
  • mit Leidensdruck verbunden sind und
  • sich dadurch äußern, dass das weibliche sexuelle Erleben und Verhalten beeinträchtigt ist, weil entsprechende körperliche Reaktionen vermindert oder unerwünscht sind oder ganz ausbleiben.

Sexuelle Funktionsstörungen können sowohl bei der Frau als auch beim Mann in jeder Phase der sexuellen Aktivität auftreten. Entsprechend unterscheiden Mediziner bei solchen Beeinträchtigungen der Sexualität verschiedene Formen, die bei Frauen und Männern vorkommen können:

  • verändertes sexuelles Verlangen (sog. Appetenzstörung) wie sexuelle Unlust
  • Störungen der sexuellen Erregung
  • Störungen mit sexuell bedingten Schmerzen (bei Frauen in Form von Dyspareunie oder Vaginismus)
  • Orgasmusstörungen

Früher bezeichnete man sexuelle Funktionsstörungen der Frau teils auch als Frigidität: Dieser Begriff steht für eine Gefühlskälte der Frau, die sich in geringem sexuellen Verlangen oder Genuss äußert (das lateinische Wort frigidus bedeutet kalt oder kühl). Auch heute noch werden Frauen manchmal umgangssprachlich und abfällig als frigide beschrieben, wenn sie nicht den sexuellen Wünschen eines Sexualpartners entgegenkommen.

Häufigkeit

Sexuelle Funktionsstörungen der Frau sind recht verbreitet – genaue Zahlen gibt es dazu aber nicht. Die häufigsten sexuellen Funktionsstörungen bei Frauen sind ein vermindertes sexuelles Verlangen, das etwa jede zehnte Frau zumindest zeitweise betrifft, und Schwierigkeiten, einen Orgasmus zu bekommen.

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