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Sexualstörungen der Frau, Frigidität: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. März 2015)

Funktionelle Sexualstörungen (sexuelle Dysfunktion), also Beeinträchtigungen der Sexualität, können bei Frauen in jeder Phase der sexuellen Aktivität auftreten. Mediziner unterscheiden vier Formen von Sexualstörungen, die sowohl bei Frauen als auch bei Männern vorkommen können:

Das lateinische Wort frigidus bedeutet "kalt, kühl". Der abwertende Ausdruck Frigidität steht also für eine "Gefühlskälte" der Frau, die sich in geringem sexuellen Verlangen oder Genuss äußert. Es ist wichtig, die sexuellen Funktionsstörungen von dem umgangssprachlichen und abfälligen Gebrauch des Worts "frigide" beziehungsweise "Frigidität" abzugrenzen, mit dem Frauen bezeichnet werden, wenn sie nicht den sexuellen Wünschen eines Sexualpartners entgegenkommen.

Häufigkeit

Sexualstörungen (sexuelle Dysfunktionen) der Frau treten recht häufig auf, genaue Zahlen gibt es dazu aber nicht. In Untersuchungen berichtet jede dritte Frau, dass sie zumindest für eine gewisse Zeit kein Verlangen nach sexueller Aktivität hat. Zu den häufigen Sexualstörungen zählen auch Schwierigkeiten, einen Orgasmus zu bekommen. Etwa 16 von 100 Frauen haben Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.



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