Startseite > Krankheiten > Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) > Verlauf
Stand: 24. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) kann einen recht langwierigen Verlauf nehmen. Die Prognose ist jedoch gut, sofern keine anderen Begleiterkrankungen wie Rheuma oder eine Gelenkentzündung vorliegen.
| Wichtig für den Heilungserfolg ist, die belastende Tätigkeit weitgehend zu vermeiden, um zu verhindern, dass sich die Sehnenscheide erneut entzündet. |
Eine zu spät erkannte und behandelte Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) kann im weiteren Verlauf zu verschiedenen Komplikationen führen. Zum einen können sich chronische Beschwerden entwickeln. Man spricht dann von einer sogenannten Repetitive Strain Injury (RSI). Dieser Begriff umschreibt ein Krankheitsbild, dessen Auslöser immer wiederkehrende Belastungen sind.
Zum anderen kann sich im Verlauf einer Sehnenscheidenentzündung der Hand (genauer: der Fingerbeugesehnenscheiden) ein sogenannter schnellender Finger (bzw. Tendovaginitis stenosans) entwickeln: Hierbei verdicken sich die Sehnenscheiden der Fingerbeugemuskulatur. Am häufigsten entwickelt sich eine solche Verdickung über dem Fingergrundgelenk auf der Innenseite der Hand.
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