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Seborrhoisches Ekzem (Seborrhoische Dermatitis)

(Stand: 14. Juli 2010)

Der Begriff seborrhoisches Ekzem oder seborrhoische Dermatitis bezeichnet eine fettig-schuppige Hautentzündung, die vor allem am behaarten Kopf, im Gesicht sowie am Rumpf auftritt. Die betroffenen Hautstellen sind gerötet und mit gelblichen, fettigen Schuppen belegt. Juckreiz besteht nur in seltenen Fällen.

Die seborrhoische Dermatitis befällt häufig Säuglinge in den ersten Lebensmonaten sowie junge Männer. Ein seborrhoisches Ekzem entsteht vermutlich durch verschiedene Ursachen. Möglicherweise spielen folgende Faktoren eine Rolle: Geschwächtes Abwehrsystem, klimatische Bedingungen, Hormonschwankungen und eine genetische Veranlagung. Daneben vermuten Experten, dass eine Pilzinfektion zu den auslösenden Ursachen zählt. Daher wird das seborrhoische Ekzem mit Antipilzmitteln (Antimykotika) in Shampoo- oder Cremeform behandelt. Bei schweren Verläufen kann ein vorübergehender Einsatz von kortisonähnlichen Präparaten sinnvoll sein.

Während die Erkrankung beim Säugling in der Regel nach ein paar Wochen spontan abheilt, zeigt das seborrhoische Ekzem beim Erwachsenen eine ausgeprägte Rückfallneigung.

Weiterlesen: Seborrhoisches Ekzem: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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