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Traberkrankheit (Scrapie)
Scrapie (Traberkrankheit)Traberkrankheit (Scrapie): DiagnoseStand: 26. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Der Amtstierarzt kann bei Scrapie (Traberkrankheit) die Diagnose in der Regel erst nach dem Tod des Tieres sicher stellen. Dazu untersucht er das Gehirn. Bei Scrapie ist im Nervengewebe eine Vielzahl von Löchern zu sehen, die dem Gehirn eine schwammartige Struktur geben. Der Nachweis des veränderten Prion-Eiweißes (PrPSc) ist nicht nur aus dem Hirnmaterial, sondern auch aus lymphatischen Organen wie den Rachenmandeln möglich. Dadurch ist es möglich, die Traberkrankheit auch am lebendigen Tier nachzuweisen. Der Arzt braucht für die Scrapie-Diagnose nur eine kleine Gewebeprobe. Da diese neue Untersuchungsmethode jedoch noch nicht international anerkannt ist, wird sie eher selten angewandt. Weiterlesen: Traberkrankheit (Scrapie): Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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