|
Sie befinden sich hier:
Startseite > Krankheiten > Schwerhörigkeit > Definition
SchwerhörigkeitForumHNO
Forenexperte: Prof. Dr. Markus Suckfüll
Forum HNO
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren
SchwerhörigkeitSchwerhörigkeit: DefinitionStand: 17. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Schwerhörigkeit ist eine Einschränkung, die viele Menschen zumindest zeitweise erleben. Dabei ist das Hörvermögen herabgesetzt. Oftmals tritt Schwerhörigkeit nur vorübergehend auf, zum Beispiel beim Fliegen oder im Gebirge, nach einem Konzert mit lauter Musik oder bei einer Entzündung des Ohrs. In einem gewissen Maß ist ein Gehörverlust auch mit zunehmendem Alter normal. Schwerhörigkeit kann angeboren oder erworben sein. AnatomieUm das normale Hören und Schwerhörigkeit zu verstehen, ist ein Blick auf die Anatomie des Ohrs hilfreich. Das Ohr ist das Organ, welches für das Hören zuständig ist. Es besteht aus drei Segmenten:
Das äußere Ohr ist dafür ausgelegt, die Schallwellen aufzunehmen. Das Trommelfell wandelt den Schall in Vibrationen um und leitet diese an das Mittelohr weiter. Die Bewegungen setzen sich in der Gehörschnecke fort, wo sie je nach Tonhöhe an unterschiedlichen Stellen Erregungen auslösen. Das Gehirn wertet diese Impulse schließlich aus und wandelt sie in wahrgenommene Töne um. AkustikAkustik ist die Lehre vom Schall, die dem HNO-Arzt hilft, eine Schwerhörigkeit zu erkennen und zu beschreiben. Liegt eine Schwerhörigkeit vor, hören Betroffene einige oder alle Tonhöhen schlechter als gewöhnlich. Die Tonhöhe entspricht einer bestimmten Eigenschaft der Schallwellen, der Frequenz. Sie wird in Hertz (Hz) gemessen. Je höher ein Ton klingt, desto größer ist seine Frequenz; tiefe Töne haben demnach eine niedrige Frequenz. Der menschliche Hörbereich liegt zwischen 20 und 20.000 Hz, wobei das menschliche Ohr zwischen 500 und 5.000 Hz am empfindlichsten ist (menschliche Sprache). Infraschall und Ultraschall liegen außerhalb des Hörbereichs des erwachsenen Menschen. Die Stärke des Schallreizes, also die Lautstärke, hat die Einheit Dezibel (dB). Dabei liegt die sogenannte Schmerzgrenze bei 130 dB. Geräusche über diesem Pegel können das Gehör dauerhaft schädigen und somit zu Schwerhörigkeit führen. Die untere Hörgrenze, die sogenannte Hörschwelle bezeichnet die Lautstärke, bei der eine Person einen Ton von 1.000 Hz gerade noch wahrnimmt. Die Hörschwelle liegt bei 0 dB. Bei Schwerhörigkeit liegt die Hörschwelle für bestimmte oder alle Frequenzen deutlich höher. Weiterlesen: Schwerhörigkeit: Definition – Einteilung der Schwerhörigkeit Das könnte Sie auch interessieren
OhrenerkrankungenErfahren Sie im Überblick mehr über Ohrenerkrankungen und welche Erkrankungen dahinter stecken können. mehr ... Weitere Themen:
Disclaimer:© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |