Startseite > Krankheiten > Schweinegrippe > Schweinegrippe-FAQ – Häufige Fragen und ihre Antworten > 6. Gibt es einen Impfstoff gegen die Schweinegrippe?
Was wissen Sie über die Schweinegrippe? Wie kann man sich schützen? Lernen Sie mehr über die Grundlagen und testen Sie Ihr Wissen im Quiz!
Stand: 7. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Gegen die Schweinegrippe (Neue Grippe) kann man sich impfen lassen. Während es anfangs eine Impfung speziell gegen die Schweingrippe gab, hat das Robert Koch-Institut (RKI) seine Impfempfehlung für eine spezielle Schweinegrippe-Impfung jedoch mittlerweile aufgehoben. Der Grund: Im aktuellen Impfstoff gegen Influenza (Grippe) ist nun auch eine Komponente enthalten, die gegen die Schweinegrippe schützt. Daher reicht es aus, an der jährlich angebotenen Grippeschutzimpfung teilzunehmen; eine gesonderte Impfung gegen Schweinegrippe ist nicht notwendig. Insbesondere Schwangere im zweiten Schwangerschaftsdrittel (bei besondererer gesundheitlicher Gefährdung auch bereits im ersten Drittel) und Personen über 60 Jahre sollten sich impfen lassen. Menschen mit Grunderkrankungen wie zum Beispiel chronischen Lungen-, Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus und einer HIV-Infektion wird ebenfalls eine Impfung empfohlen. Auch Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie medizinisches und pflegendes Personal und Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr sollten an eine Impfung denken.
Die Schutzmaßnahmen sind bei einer Schweinegrippe dieselben wie bei einer herkömmlichen Influenza: Der enge Kontakt zu erkrankten Personen ist möglichst zu vermeiden. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife – auch zwischen den Fingern – schützt vor Erregern und verhindert zugleich, dass sich Viren weiterverbreiten können. Wer die Hände vom Gesicht fernhält, verhindert, dass die Erreger auf die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund übergehen können. Bereits erkrankte Personen sollten Nase und Mund mit einem Taschentuch abdecken, wenn sie niesen und das Taschentuch umgehend entsorgen und sich anschließend die Hände waschen. Noch besser ist es, in den Ärmel beziehungsweise die Armbeuge zu niesen anstatt in die Hand.
Die Schutzmaßnahmen sind dieselben wie bei einer herkömmlichen Influenza: Der enge Kontakt zu erkrankten Personen sollte möglichst vermieden werden. Strengere Hygienemaßnahmen sind insbesondere bei Kontakt zu Reiserückkehrern aus von der Schweinegrippe betroffenen Regionen zu beachten. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife – auch zwischen den Fingern – schützt vor Erregern und verhindert zugleich, dass sich ein Virus weiterverbreiten kann. Wer die Hände vom Gesicht fernhält, verhindert, dass die Erreger auf die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund übergehen können. Bereits erkrankte Personen sollten Nase und Mund mit einem Taschentuch abdecken, wenn sie niesen und das Taschentuch umgehend entsorgen und sich anschließend die Hände waschen. Noch besser ist es, in den Ärmel beziehungsweise die Armbeuge zu niesen anstatt in die Hand.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO weist darauf hin, dass bei infizierten Schwangeren eher Komplikationen auftreten als bei Nicht-Schwangeren. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen Frauen, die während der Grippesaison schwanger sind, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Bereits infizierte Personen sollten darauf achten, den Kontakt zu Schwangeren einzuschränken oder zu meiden. Bei ersten grippeähnlichen Symptomen sollten Schwangere besonders aufmerksam sein und den Arzt aufsuchen.
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