Schweinebandwurm-Infektion: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (02. Juli 2015)

Bei einer Schweinebandwurm-Infektion erfolgt die Diagnose mithilfe einer Stuhlprobe. Unter dem Mikroskop werden mit dem Stuhl ausgeschiedene Bandwurm-Eier sichtbar. Die Glieder (Proglottiden) des Schweinebandwurms lassen sich nur ausnahmsweise nachweisen, weil sie meist schon im Darm zerfallen.

Als weitere Untersuchungsmethoden stehen Techniken wie die sogenannte Immunfluoreszenz und ELISA zur Verfügung. Das Laborpersonal weist damit Wurm-Partikel (Antigene) nach, die beim Menschen eine Reaktion des Immunsystems auslösen, sowie Antikörper, die der Körper als Reaktion auf die Bandwürmer bildet.

Indirekte Hinweise auf einen Bandwurm liefern auch Verkalkungen im Gewebe, die im Röntgenbild sichtbar sein können. Es sind die Finnen des Schweinebandwurms, die bei einer Zystizerkose durch "Kalkablagerungen" nach Monaten im Röntgenbild sichtbar oder durch andere bildgebende Verfahren erkannt werden.


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