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Stand: 30. September 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Hautanhangsgebilde sind Ausbildungen der Haut. Zu ihnen zählt man:
Bis auf wenige Stellen kommen Haare auf dem gesamten Körper vor. Eine Ausnahme bilden:
Haare lassen sich unterscheiden in Terminalhaare und Wollhaare. Terminalhaar ist in der Regel eher länger und kräftiger. Pigmente geben dem Terminalhaar eine individuelle Haarfarbe. Zu den Terminalhaaren zählen:
Die restliche Körperbehaarung besteht aus dem sogenannten Wollhaar (Vellushaar), das im Vergleich zum Terminalhaar normalerweise recht kurz, farblos und eher dünn ist.
Der sichtbare Teil des Haars ist der Haarschaft. Er besteht aus vollständig verhornten Zellen, vor allem aus Keratin. In der Haut befindet sich der Haarfollikel, eine Hauteinstülpung, in dem das Haar befestigt ist. Im Haarfollikel setzt sich das Haar fort. Es folgt erst eine keratogene Zone, in der die Haarzellen immer mehr Keratin bilden, bis sie ausgereift sind, und schließlich die Haarwurzel und der Haarbulbus. Der Haarbulbus bildet neue Keratinozyten aus, die schließlich zu neuen Zellen des nachwachsenden Haares werden.
Das Alter von Haaren ist begrenzt. Im Durchschnitt fallen Kopfhaare nach zwei bis sechs Jahren aus, Wimpern bereits nach drei bis sechs Monaten. Den Wachstumszyklus der Haare unterteilt man in verschiedene Phasen:
Nach der Telogenphase fällt ein Haar aus, wenn ein neues Haar nachwächst und das alte Haar aus dem Haarfollikel rausschiebt.
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