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Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Schuppenflechte
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Stand: 31. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei schwereren Verläufen der Schuppenflechte werden zur Behandlung Medikamente in Tablettenform eingesetzt. So ist auch eine innerliche (systemische) Therapie mit Retinoiden (z. B. Acitretin) möglich. Diese Wirkstoffe greifen in den Verhornungsprozess ein, indem sie dafür sorgen, dass die Haut- und Schleimhautzellen wieder normal wachsen und reifen (epidermale Differenzierung).
Frauen, die noch Kinder bekommen können, sollten diese Wirkstoffe nicht einnehmen. Bei Schwangeren darf es keinesfalls eingesetzt werden. Falls die Behandlung mit Retinoiden dennoch notwendig sein sollte, ist eine sorgfältige Empfängnisverhütung wichtig.
Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken (Immunsuppressiva), sind besonders in schweren Fällen eine wirksame Therapieoption. Zu den Immunsuppressiva gehören Methotrexat, Ciclosporin oder Fumarsäureester. Letztere sind bereits bei mittelschwerer Schuppenflechte zugelassen.
Methotrexat gehört zur Basistherapie bei Schuppenflechte mit Gelenkbeteiligung, um die Gelenkzerstörung aufzuhalten und spätere Behinderungen zu vermeiden. Die Medikamente bergen aber das Risiko zum Teil schwerer Nebenwirkungen. Ihre Einnahme muss genau mit dem Arzt besprochen werden.
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