Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Schuppenflechte (Psoriasis) > Symptome

Forum

Schuppenflechte

Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Schuppenflechte

Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

Schuppenflechte (Psoriasis)

Gewöhnliche Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris)

Stand: 31. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Das Bild zeigt einen psoriatischen Fingernagel.
Nagelbefall

Die gewöhnliche Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) macht etwa 80 Prozent aller Psoriasisfälle aus. Sie unterscheidet sich in Typ I und Typ II: Die Schuppenflechte vom Typ-I beginnt in der Regel im Alter zwischen 10 und 25 Jahren und zeichnet sich meist durch einen schweren Verlauf und häufige Schübe aus. Außerdem spielt die genetische Veranlagung eine wichtig Rolle, sodass die Psoriasis innerhalb der Familie sehr häufig auftritt. Die Psoriasis vulgaris vom Typ-II beginnt erst im Alter von 35 bis 60 Jahren und verläuft in der Regel milder. Zudem ist die genetische Veranlagung weniger ausschlaggebend, weitere Fälle von Schuppenflechte in der Familie sind eher selten.

Die zunächst kleineren, später bis handtellergroßen entzündlich geröteten Herde treten in erster Linie an Kopf, Ellenbogen und Kniescheiben auf. Oft ist auch die Gesäßfalte betroffen. An dieser Stelle entstehen meistens keine Schuppen, sondern kleine Einrisse der Haut (sog. "Schrunden"). Die Plaques schuppen kontinuierlich, bei etwas mehr als der Hälfte der Betroffenen jucken sie auch.

Die Erkrankung verläuft individuell sehr verschieden und ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Während leichte Fälle kaum erkennbar sind, leiden andere Erkrankte unter häufigen Schüben mit deutlich sichtbaren Plaques. In schweren Fällen können große Flächen des Körpers von Plaques bedeckt sein. Ist nahezu der gesamte Körper bedeckt, sprechen Mediziner von einer psoriatischen Erythrodermie.

Bei etwa der Hälfte der Fälle breitet sich die Schuppenflechte (Psoriasis) auch auf die Nägel aus. Die Veränderungen reichen von leichten Eindellungen (sog. Tüpfelnägel) und Verfärbungen (sog. Ölflecke) bis hin zur vollständigen Nagelzerstörung.

Es gibt drei Typen der Psoriasis vulgaris, die sich jeweils durch unterschiedliche Symptome äußern:

  • Plaque-Typ: Häufigste Form mit mindestens münzgroßen Plaques (Herden). Die schwere Verlaufsform, bei der auch Brust, Rücken, Arme und Beine großflächig von Plaques überzogen sind, heilt meist nur unvollständig. Werden die Plaques nicht behandelt, bleiben sie über Monate oder Jahre bestehen und breiten sich teilweise noch weiter aus.
  • Exanthematische Psoriasis (Psoriasis guttata): Plötzliches Auftreten sehr kleiner, stecknadelkopf- bis centgroßer Herde vor allem auf der Brust und am Rücken. Häufig bei Kindern und jungen Erwachsenen, oft durch eine Infektion mit Bakterien (Streptokokkeninfektion) ausgelöst.
  • Psoriasis inversa/Psoriasis intertriginosa: Bei dieser Form sind Handteller, Fußsohlen und andere Hautbereiche befallen, die sonst eher nicht betroffen sind, zum Beispiel Areale, wo Hautfalten dicht beieinander liegen wie Achselhöhlen, im Leistenbereich oder unter der weiblichen Brust (sog. Intertrigines)

Weiterlesen: Schuppenflechte (Psoriasis): Symptome – Schuppenflechte mit Pustelbildung (Psoriasis pustulosa)

Das könnte Sie auch interessieren

Schuppenflechte

Schuppenflechte

Erfahren Sie im Überblick mehr über Symptome, Ursachen und Folgen der Schuppenflechte (Psoriasis) und was Sie dagegen tun können. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche ist ein Merkspiel, das Sie sicher noch aus Kindertagen kennen. Halten Sie Ihr Gedächtnis in Schwung und spielen Sie hier Bilderpaarsuche online! mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.