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Stand: 21. Juni 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Schulter des Menschen setzt sich aus verschiedenen knöchernen Strukturen wie Schulterblatt und Schlüsselbein, aber auch Muskeln, Bändern und Sehnen zusammen. Außerdem finden sich in der Schulter drei sogenannte echte Gelenke und zwei Nebengelenke.
Zu den echten Gelenken zählen das Schultergelenk (Articulatio humeri), das Schultereckgelenk (Akromioklavikulargelenk) und das Brustbein-Schlüsselbein-Gelenk (Sternoklavikulargelenk). Echte Gelenke haben einen Spalt (Gelenkspalt) zwischen den durch das Gelenk verbundenen Knochenenden. Die Gelenkflächen werden durch hyalinen Knorpel bedeckt, der großen Druckbelastungen standhalten kann. Die Knochenenden sind von einer Gelenkhöhle umgeben, das gesamte Gelenk wiederum von einer Gelenkkapsel.
Im Gegensatz zu anderen Gelenken (z.B. Hüftgelenk) wird die Schulter vorwiegend durch die Schultermuskulatur stabilisiert. Damit ist sie einerseits beweglicher als Gelenke, die durch Bänder stabilisiert werden, andererseits auch weniger stabil. Über den sogenannten Schultergürtel sind die beiden Schultergelenke mit der Wirbelsäule sowie den Armen verbunden. Der Schultergürtel ermöglicht somit die Bewegungsabläufe der Arme.
Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk des menschlichen Bewegungsapparats – dadurch kommt es jedoch im Schulterbereich auch häufig zu Verletzungen und Beschwerden wie:
Die Schulter ist das Gelenk, bei dem es am häufigsten zu Verrenkungen kommt, unter anderem im Sport: Etwa 5 bis 8 Prozent der Schulterverletzungen sind eine Folge von Sport. So machen Schulterverrenkungen etwa 30 Prozent aller akuten Schulterverletzungen aus, die im Zusammenhang mit Sport entstehen, gefolgt von Verletzungen des Schultereckgelenks und des Schlüsselbeins mit circa 20 Prozent.
Wie wichtig ein reibungsloser Bewegungsablauf der Schultern ist, merkt man in der Regel erst, wenn es zu Schulterverletzungen kommt oder sich Erkrankungen der Schulter einstellen. Viele alltägliche Bewegungen (v.a. Überkopfarbeiten), können dann Probleme machen. Im Vergleich zu früher kommt es heute insgesamt zu mehr Verletzungen beziehungsweise Erkrankungen der Schulter – hierfür werden verschiedene Faktoren verantwortlich gemacht:
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