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Forenexperte: Dr. med. Christoph Wachter
Forum Chronische Schmerzen
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Stand: 18. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Verspannungen und Verhärtungen der Muskeln entstehen durch falsche Körperhaltung und durch Stress. Besonders langes Sitzen kann zu schweren Verspannungen im Schultergürtel führen. Wer zu schwer oder einseitig trägt, belastet Schulter, Rücken und Nacken. Aber auch psychische oder soziale Probleme äußern sich nicht selten in Verspannungen.
Der Begriff psychosomatisch umfasst die Wörter psyche (Seele) und soma (Körper). Psychosomatische Erkrankungen sind seelische Befindlichkeiten, Probleme oder Krankheiten, die sich in körperlichen Beschwerden äußern. Dasselbe gilt auch andersherum: Körperliche Beschwerden können ihrerseits psychische Probleme nach sich ziehen.
Das vegetative Nervensystem bildet eine Brücke zwischen Psyche und Körper. So kommt es bei Angst- oder Stresssituationen etwa zu erhöhtem Herzschlag und gesteigerter Durchblutung. Dauert die Überbelastung zu lange an, können psychosomatische Störungen auftreten. Äußern sich diese in dauerhaften Schmerzen, so wird wiederum eine Stresssituation geschaffen und ein Teufelskreis kann entstehen.
Außerdem können Erkrankungen an anderen Organen oder Strukturen Schmerzen verursachen, die bis in die Schulter ausstrahlen. Die genaue Ursache und Diagnose einer solchen Erkrankung erfordert mitunter eine Abklärung durch andere Fachärzte wie Internisten oder Neurologen.
Beispiele:
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