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Schnarchen (Rhonchopathie)

Schnarchen (Rhonchopathie): Diagnose

Stand: 26. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Um beim primären Schnarchen (Rhonchopathie) die Diagnose zu stellen, ist zunächst eine gründliche Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) des Schnarchers durch einen Schlafmediziner erforderlich. Neben dem Hals-Nasen-Ohren (HNO)-Arzt können auch speziell ausgebildete Nerven- und Lungenärzte geeignete Ansprechpartner für Betroffene sein.

Schlafapnoe-Ausschluss

Durch die fachärztliche Klärung folgender Aspekte lassen sich primäres Schnarchen und Schlafapnoe voneinander unterscheiden:

  • Wie sind die normalen Schlafgewohnheiten?
  • Wie verläuft der normale Arbeits- bzw. Tagesrhythmus?
  • Wie ist das abendliche Trink- und Essverhalten?
  • Liegen nächtliche Atmungsstörungen vor?
  • Kommt es zu Ein- oder Durchschlafstörungen?
  • Wird über Morgen- oder Tagesmüdigkeit geklagt?
  • Ist die Leistungsfähigkeit vermindert?
  • Zeigt sich am Tage eine Einschlafneigung oder kommt es zu Mikroschlafattacken (Sekundenschlaf)?

HNO-ärztliche Untersuchung

Dem Anamnesegespräch schließt sich eine HNO-ärztliche Untersuchung an. Diese umfasst die Begutachtung der Nase, des Rachens und des Kehlkopfs. Der Facharzt kann so feststellen, ob es Hinweise auf eine anatomische Ursache für das Schnarchen gibt.

Durch Messung von Druckschwankungen im Lauf einer Nacht kann es gelingen, die Rhonchopathie-Entstehung einer gewissen Höhe im oberen Atemweg zuzuordnen (z.B. Nase oder Rachen). Dies geschieht mittels spezieller, gut verträglicher Katheter, die durch die Nase eingeführt werden.

Endoskopie

Eine Spiegelung (Endoskopie) der oberen Atemwege wird im Wachzustand des Betroffenen durchgeführt. Besondere Aufmerksamkeit gilt hierbei der Größe der Gaumenmandeln, der Zunge, der Länge des Zäpfchens, der Größe und Spannkraft des Gaumensegels sowie der Nasenanatomie.

Schlaflabor

Sofern sich Hinweise auf ein obstruktives Schlafapnoesyndrom (OSAS) oder eine anderweitig gestörte Schlafphysiologie finden, sollte sich der HNO-Untersuchung eine Untersuchung im Schlaflabor anschließen.

Weiterlesen: Schnarchen (Rhonchopathie): Therapie

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