Anzeige

Anzeige

Schmerzen: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Dezember 2015)

An der Verarbeitung von Schmerzreizen sind verschiedene Nervenstrukturen beteiligt, sodass sich Schmerzen und ihre Symptome in mehrere Bestandteile unterteilen lassen: Auf der sogenannten sensorischen (wahrnehmenden) Ebene registriert der Körper Ort, Dauer und Stärke der Schmerzen.

Das durch den Schmerz hervorgerufene Unwohlsein bezeichnet man als affektive Komponente: Das Nervensystem reagiert reflexhaft – und körperliche Symptome, wie etwa Schwitzen und Übelkeit, treten auf. Schmerzen lösen aber auch motorische Reaktionen, also durch Muskelbewegung gekennzeichnete Reaktionen aus. Diese äußern sich zum einen durch Schutz- und Fluchtreaktionen, zum anderen durch Muskelverspannungen sowie durch eine plötzlich veränderte Mimik und Gestik, beispielsweise wenn jemand "das Gesicht vor Schmerzen verzieht".

Typischerweise erleben Betroffene mit chronischen Schmerzen einen häufigen Wechsel zwischen Hoffnung auf neue erfolgversprechende Therapien und der anschließenden Enttäuschung, wenn der erwünschte Therapieerfolg ausbleibt. Viele Menschen mit Schmerzen versuchen sich stark zu schonen, um nicht weiteren Schmerzen ausgesetzt zu sein; häufig ziehen sie sich auch aus ihrem Bekannten- und Freundeskreis zurück, weil sie sich nicht in der Lage sehen, am sozialen Leben teilzunehmen. Als Reaktion auf diese Schmerzfolgen treten gehäuft Symptome von Angst und Depressionen auf.

Zudem besteht die Gefahr einer Medikamentenabhängigkeit, da die Betroffenen oft immer höhere Dosen von Schmerzmitteln brauchen, um (annähernd) schmerzfrei zu sein.

Anzeige

Anzeige

Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst

Anzeige