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Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur)

Stand: 20. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Der Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur) ist einerseits eine sehr häufige Verletzung, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Andererseits zählt zu den ungefährlichsten Knochenbrüchen.

Bei einem Schlüsselbeinbruch bricht das Schlüsselbein beziehungsweise die Klavikula: Dies ist ein etwa handlanger Röhrenknochen, der das Schulterblatt mit dem Brustkorb am Brustbein verbindet. Häufigste Ursache für den Schlüsselbeinbruch ist ein Sturz auf die Schulter oder auf den ausgestreckten Arm.

Wer bei einem Schlüsselbeinbruch den Arm der betroffenen Seite bewegt oder Druck auf die Schulter ausübt, verspürt Schmerzen. Oft schwillt der Bereich über dem gebrochenen Schlüsselbein an und es kann ein Bluterguss (Hämatom) entstehen.

Diagnostizieren lässt sich ein Schlüsselbeinbruch mithilfe einer Röntgenaufnahme oder einer Computertomographie. In der Regel erfolgt bei Schlüsselbeinbrüchen eine konservative Behandlung mit einem sogenannten Rucksackverband. Eine Operation ist bei einem Schlüsselbeinbruch nur sehr selten erforderlich. In den meisten Fällen ist eine vollständige Heilung erreichbar.

Weiterlesen: Schlüsselbeinbruch: Definition

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