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Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur)

Veröffentlicht von: Till Hansmeier (26. Februar 2014)

Der Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur) ist – besonders bei Kindern und Jugendlichen – zwar eine sehr häufige Verletzung: Bei unter Fünfjährigen ist das Schlüsselbein sogar öfter gebrochen als jeder andere Knochen. Allerdings zählt ein gebrochenes Schlüsselbein zu den ungefährlichsten Knochenbrüchen.

Das beim Schlüsselbeinbruch gebrochene Schlüsselbein (bzw. die Klavikula) ist ein etwa handlanger Röhrenknochen, der das Schulterblatt mit dem Brustkorb am Brustbein verbindet. Häufigste Ursache für die Klavikulafraktur ist ein Sturz auf die Schulter oder auf den ausgestreckten Arm. Daneben können beispielsweise Verkehrsunfälle (durch den Sicherheitsgurt) oder eine schwere Geburt (beim Baby) zu einer Schlüsselbeinfraktur führen.

Die Klavikulafraktur kann verschiedene Symptome hervorrufen: Typischerweise führt ein Schlüsselbeinbruch zu Schmerzen am Schlüsselbein, wenn man den Arm der betroffenen Seite bewegt oder Druck auf die Schulter ausübt. Oft ist der Bereich über dem gebrochenen Schlüsselbein geschwollen und es kann ein Bluterguss (Hämatom) entstehen. Wenn bei einem gebrochenen Schlüsselbein die Bruchenden verschoben sind, kann sich außerdem eine sicht- und tastbare Stufe im Schlüsselbein bilden. Manchmal scheint das Schlüsselbein durch den Bruch auch verkürzt zu sein.

Um eine Klavikulafraktur sicher zu diagnostizieren, ist eine Röntgenaufnahme oder eine Computertomographie nötig. In der Regel reicht beim Schlüsselbeinbruch zur Therapie ein Rucksackverband oder eine Schlinge, um das Schlüsselbein 3 bis 4 Wochen lang ruhig zu stellen. Insgesamt ist beim Schlüsselbeinbruch mit einer Heilungsdauer von 6 bis 8 Wochen zu rechnen. In manchen Fällen macht der Schlüsselbeinbruch aber eine Operation notwendig.






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