Startseite > Krankheiten > Schlüsselbeinbruch > Verlauf
Stand: 18. Mai 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Der Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur) nimmt in der Regel einen günstigen Verlauf: Er ist einer der ungefährlichsten Knochenbrüche. Beim Schlüsselbeinbruch beträgt die Dauer der Heilung etwa 6 bis 8 Wochen.
Wenn bei einem Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur) eine fachgerechte Therapie und im weiteren Verlauf eine intensive physiotherapeutische Nachbehandlung erfolgt, ist die Prognose gut: In dem Fall gelingt beim Schlüsselbeinbruch meist eine vollständige Heilung. Bei konservativ (d.h. ohne Operation) behandelter Schlüsselbeinfraktur kann die Schulter anschließend verschmälert sein, was aber keine Nachteile für die Funktion des Schuktergelenks hat.
Ein Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur) ist in seinem Verlauf nur selten mit Komplikationen verbunden. So können im Rahmen von Klavikulafrakturen in Einzelfällen Blutgefäße und Nerven verletzt, Knochen verschoben und die Haut durchgespießt sein. In solchen Fällen ist es ratsam, den Schlüsselbeinbruch operativ zu behandeln.
In sehr seltenen Fällen kann es beim Schlüsselbeinbruch im Verlauf der Operation zu weiteren Komplikationen kommen: Es können Verletzungen großer Gefäße, Nervengebilde oder von Brust- oder Rippenfell (Pleura) entstehen. Wenn die Klavikulafraktur nicht knöchern heilt, kann sich nach der Operation – aber auch bei einer konservativen Behandlung – außerdem ein sogenanntes Falschgelenk (eine Pseudarthrose) bilden, das häufig einen weiteren operativen Eingriff notwendig macht.
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