Startseite > Krankheiten > Schlüsselbeinbruch > Therapie
Stand: 18. Mai 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einem Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur) kann die Therapie grundsätzlich konservativ (d.h. nicht-operativ) oder operativ erfolgen. Welche Maßnahmen letztendlich am besten geeignet sind, um ein gebrochenes Schlüsselbein zu behandeln, entscheidet sich im Zuge der genauen Beurteilung des Bruchs im Röntgenbild.
Meistens (in 98 Prozent der Fälle) reichen bei einem Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur) zur Therapie nicht-operative Maßnahmen aus. Die konservative Therapie beim Schlüsselbeinbruch besteht darin, dass Sie einen sogenannten Rucksackverband oder eine Armschlinge erhalten, um das gebrochene Schlüsselbein ruhig zu stellen. Beim Rucksackverband legt der Arzt Ihnen einen Zugverband um beide Schultern, den er am Rücken straff anzieht und befestigt. Die Schultern sind dadurch nach hinten gezogen. Auf diese Weise gelingt es, die gebrochenen Knochen zu richten und zu halten. In der ersten Woche ist es ratsam, den Rucksackverband täglich nachzuziehen. Außerdem ist es wichtig, die Position des Verbands regelmäßig zu kontrollieren.
Beim Schlüsselbeinbruch beträgt die Heilungsdauer etwa 6 bis 8 Wochen. Die konservative Therapie mit Rucksackverband oder Schlinge ist etwa 3 bis 4 Wochen lang nötig. Im Anschluss daran ist eine Krankengymnastik (Physiotherapie) hilfreich, um die vollständige Beweglichkeit der Schulter wiederherzustellen.
Weiterlesen: Schlüsselbeinbruch: Therapie – Operation
Erfahren Sie mehr zu Sportverletzungen und was Sie tun können, um Verletzungen an Muskeln, Bändern und Knochen zu vermeiden. mehr ...
Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.