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Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur)

Schlüsselbeinbruch: Definition

Stand: 18. Mai 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Der Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur) ist eine Knochenverletzung im Schultergürtel. Beim Schlüsselbeinbruch ist das Schlüsselbein beziehungsweise die Klavikula gebrochen: Dies ist der etwa handlange Röhrenknochen, der das Schulterblatt mit dem Brustkorb am Brustbein verbindet. In den meisten Fällen entstehen dabei schräg verlaufende Brüche und Keilfrakturen, bei denen sich zwei Hauptbruchstücke und ein sogenannter Biegungskeil bilden.

Häufigkeit

Der Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur) tritt mit großer Häufigkeit auf: Etwa 60 von 100.000 Menschen brechen sich jedes Jahr das Schlüsselbein. Damit ist nur ein einziger Knochenbruch (Fraktur) häufiger als der Schlüsselbeinbruch – und zwar der Speichenbruch.

Der Schlüsselbeinbruch weist besonders bei Kindern eine große Häufigkeit auf: Über 85 Prozent aller Klavikulafrakturen passieren vor dem 10. Geburtstag. Und im Alter von bis zu 5 Jahren ist das Schlüsselbein sogar öfter gebrochen als jeder andere Knochen.

Weiterlesen: Schlüsselbeinbruch: Definition – Klassifikation

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