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Schleudertrauma

Schleudertrauma: Definition

Stand: 26. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Das Schleudertrauma ist eine Weichteilverletzung der Wirbelsäule und tritt durch rasch aufeinander folgende, entgegengesetzte Bewegungen des Kopfs auf. Die Weichteilverletzungen reichen von meist einfachen Muskelzerrungen bis zu Bänder- und Bandscheibenzerreißungen. Selten treten begleitend Gelenk-, Knochen- oder Nervenverletzungen auf.

In vielen Fällen ist das Schleudertrauma aus medizinischer Sicht harmlos. Dennoch kann es durch die kurzzeitige starke Belastung zu feinen Verletzungen und vorübergehenden Schwellungen oder Entzündungen des Gewebes kommen, welches für den Betroffenen schmerzhaft ist. Auch spannen sich die Muskeln im Bereich der Halswirbelsäule häufig reflexhaft stark an, um Rücken und Hals zu schützen. Je nach Stärke des Schleudertraumas klingen die Beschwerden meist nach wenigen Tagen bis Wochen wieder vollständig ab.

Wie bei vielen Erkrankungen, kann auch die psychische Komponente den Verlauf beim Schleudertrauma mit beeinflussen. Je nachdem, wie der Einzelne mit der Verletzung umgeht oder die schmerzhafte und erschreckende Situation verarbeitet, können die Beschwerden unterschiedlich stark ausfallen.

Weiterlesen: Schleudertrauma: Ursachen

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