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Schlafapnoe (Schlafapnoesyndrom)

Schlafapnoe: Diagnose

Stand: 11. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Schlafapnoe (Schlafapnoesyndrom) lässt sich die Diagnose meist schon aufgrund der geschilderten Beschwerden stellen. Weitere klinische Untersuchungen (z.B. Blutwerte) ergänzen diese Angaben.

Eindeutige Ergebnisse liefert die Untersuchung im Schlaflabor. Dazu verbringt der Patient eine Nacht in einer Schlafkabine, wo während des Schlafs die Atemfrequenz, der Sauerstoffgehalt des Bluts, das Atemgeräusch, das Echokardiogramm (EKG) sowie eine Hirnstromkurve (EEG) registriert werden. Die Untersuchung wird als Polysomnographie bezeichnet.

Aus den Ergebnissen lässt sich nach Feststellung der Zahl und der Dauer von Atempausen der sogenannte Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) berechnen. Dieser ergibt sich aus der Anzahl der Atempausen und Hypopnoen pro Schlafstunde. Als Hypopnoe bezeichnet man eine Phase flacher Atmung während des Schlafs, bei der der Atemstrom für mindestens zehn Sekunden deutlich verringert ist. Dabei fällt für gewöhnlich die Sauerstoffsättigung ab und es findet ein Wechsel von einer tiefen Schlafphase in eine leichtere statt (Weckreaktion, Arousal-Effekt). Ein AHI von fünf bedeutet, dass im Mittel fünf Atempausen pro Stunde in der Messnacht aufgezeichnet wurden.

Weiterlesen: Schlafapnoe: Therapie

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