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Schimmelpilz­allergie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. Juli 2012)

Eine Schimmelpilzallergie ist eine allergische Reaktion auf Schimmelpilze. Die eigentlichen Auslöser der Allergie (die sog. Allergene) sind die Fortpflanzungszellen dieser Pilze – die sogenannten Sporen.

Die für eine Schimmelpilzallergie verantwortlichen Schimmelpilze sind überall in unserer Umwelt vorhanden. Typische Quellen für Schimmelpilze in der Wohnung sind feuchte Stellen hinter Tapeten und Textilien, Kachelwände und Polstermöbel. Auch Nahrungsmittel enthalten häufig Schimmelpilze. Je höher die Luftfeuchtigkeit in den Räumen ist, desto größer ist die Belastung mit Schimmelpilzen. Draußen ist die Konzentration ihrer Sporen in der Luft im Sommer und Herbst am höchsten.

Typischerweise löst die Schimmelpilzallergie ähnliche Symptome aus wie eine Hausstauballergie oder Pollenallergie: Bei Kontakt mit dem Allergen tränen und jucken die Augen; weitere Anzeichen der Allergie gegen Schimmelpilze sind Niesreiz, Fließschnupfen, eine verstopfte Nase und Husten. Aber auch Atemnot, Asthma bronchiale, Nesselfieber oder Migräne können im Rahmen einer allergischen Reaktion auf Schimmelpilze auftreten.

Bei einer Schimmelpilzallergie besteht die Behandlung vor allem darin, den Kontakt zum allergieauslösenden Schimmelpilz nach Möglichkeit vollständig zu vermeiden. Bei einem Schimmelpilzbefall der Wohnräume bedeutet dies, die Schimmelpilze zu entfernen (d.h. die betroffenen Räume zu sanieren). Um dem Befall vorzubeugen, ist es ratsam, die Wohnräume ausreichend zu belüften und für eine nicht zu hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Akute Beschwerden einer Schimmelpilzallergie kann man durch entsprechende Medikamente – wie Antihistaminika und Glukokortikoide – lindern. So kann man die Allergie gegen Schimmelpilze zwar nicht heilen, aber allergische Reaktionen und damit verbundene Beschwerden ausschalten oder zumindest auf ein Minimum beschränken.

Schimmel: Video






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