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Schimmelpilz­allergie: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Juni 2014)

Eine Schimmelpilzallergie ist eine gesteigerte beziehungsweise übersteigerte Reaktion des Immunsystems auf Schimmelpilze beziehungsweise auf deren Fortpflanzungszellen (sog. Sporen). Die Pilzsporen stellen demnach die allergieauslösenden Stoffe (sog. Allergene) dar. Sie verbreiten sich wie Pollen über die Luft und können so allergische Reaktionen vom Soforttyp (bzw. Typ I) auslösen. Je nachdem, gegen welche Art von Schimmelpilz die Allergie besteht, können die allergischen Reaktionen saisonal oder ganzjährig auftreten.

Die für die Schimmelpilzallergie verantwortlichen Schimmelpilze sind Mikroorganismen, die überall in unserer Umwelt vorhanden sind. Sie lieben die Feuchtigkeit und breiten sich deshalb bevorzugt in Zimmerecken oder an Wänden aus, die im Winter zu sehr auskühlen oder in die über undichte Stellen im Dach oder undichte Rohre Nässe eindringt.

Die von Schimmelpilzen gebildeten Gifte haben ein breites Wirkungsspektrum: Schimmelpilzgifte können zum Beispiel antibiotisch wirken, verschiedene Organe (Zellen, Haut, Leber, Herz, Nieren, Nervensystem) und das Immunsystem schädigen oder lähmende, krebserregende sowie fruchtschädigende Eigenschaften haben. Manche Schimmelpilze macht sich der Mensch beispielsweise bei der Herstellung (Käse) und Haltbarmachung (Fleischwaren) von Nahrungsmitteln oder der Herstellung von Medikamenten (Penicillin) zunutze; gleichzeitig können viele Schimmelpilze beim Menschen neben der Schimmelpilzallergie zahlreiche Erkrankungen hervorrufen.






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