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Schilddrüsenunter­funktion (Hypothyreose): Definition

Veröffentlicht von: Carolin Grob (30. Juli 2013)

Unter einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) versteht man eine Unterversorgung des Körpers mit den Schilddrüsenhormonen Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Die Schilddrüse produziert zu wenig Schilddrüsenhormone, um den Bedarf des Körpers zu decken.

Ärzte unterscheiden zwei Ausprägungen der Schilddrüsenunterfunktion: die subklinische oder latente Hypothyreose sowie die manifeste Hypothyreose. Welche Form vorliegt, richtet sich vor allem danach, wie hoch die Konzentration bestimmter Hormone im Blut ist.

  • Bei der latenten Schilddrüsenunterfunktion ist die Konzentration der Schilddrüsenhormone noch normal, der sog. Basalwert für TSH (TSH basal) ist erhöht.
  • Bei der manifesten Hypothyreose ist die Konzentration des sog. freien Thyroxins im Blut erniedrigt, die von TSH erhöht.

Davon abhängig, wann eine Schilddrüsenunterfunktion auftritt, unterscheiden Fachleute die angeborene von der erworbenen Schilddrüsenunterfunktion. Ferner spielt es eine Rolle, wie es zu der Unterfunktion der Schilddrüse kommt.

Häufigkeit

Die Schilddrüsenunterfunktion zählt zu den häufigsten hormonellen Erkrankungen. Die Häufigkeit der Schilddrüsenunterfunktion nimmt mit dem Alter zu. 1 von 5.000 Neugeborenen kommt mit einer Schilddrüsenunterfunktion zur Welt.

Etwa 1 bis 2 von 200 Menschen (entspricht 0,5 bis 1 Prozent) sind von einer Unterfunktion der Schilddrüse betroffen.






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