Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) > Definition

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose): Definition

Stand: 3. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Unter einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) versteht man eine Unterversorgung des Körpers mit den Schilddrüsenhormonen Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Die Schilddrüse produziert zu wenig Schilddrüsenhormone, um den Bedarf des Körpers zu decken.

Ärzte unterscheiden zwei Ausprägungen der Schilddrüsenunterfunktion:

  • subklinische oder latente Hypothyreose: Die Konzentration der Schilddrüsenhormone ist noch normal, der sog. Basalwert für TSH (TSH basal) ist erhöht.
  • manifeste Hypothyreose: Die Konzentration des sog. freien Thyroxins im Blut ist erniedrigt, die von TSH erhöht.

Nach dem zeitlichen Auftreten unterscheiden Fachleute die angeborene von der erworbenen Schilddrüsenunterfunktion. Ferner spielt es eine Rolle, wie es zu der Unterfunktion der Schilddrüse kommt:

Häufigkeit

Die Schilddrüsenunterfunktion zählt zu den häufigsten hormonellen Erkrankungen. Etwa 0,5 bis 1 Prozent der Bevölkerung sind von einer Unterfunktion der Schilddrüse betroffen, wobei die Häufigkeit mit dem Alter zunimmt. Eines von 5.000 Neugeborenen kommt mit einer Schilddrüsenunterfunktion zur Welt.

Weiterlesen: Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose): Definition – Anatomie der Schilddrüse

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.