Schilddrüsenkrebs (Schilddrüsen­karzinom): Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (10. Dezember 2014)

Zu Beginn der Erkrankung ruft der Schilddrüsenkrebs (Schilddrüsenkarzinom) kaum Symptome hervor. Die Betroffenen bemerken ihn daher gar nicht. Erst mit zunehmender Tumorgröße kommt es dann zu Beschwerden, zum Beispiel beim Schlucken. Erkrankte ertasten einen Knoten in der Schilddrüse, der mit der Zeit größer wird und durch Druck auf die Speise- beziehungsweise Luftröhre das Essen und Atmen erschweren kann.

Schädigt der wachsende Schilddrüsenkrebs benachbarte Nervenbahnen, können Symptome hinzutreten, die Mediziner als "Ausfallerscheinungen" zusammenfassen: Die Stimme kann infolge einer Lähmung der Stimmlippen heiser klingen. Außerdem kann sich ein sogenanntes Horner-Syndrom entwickeln: Dabei ist die Pupille verengt, der Augapfel ist in die Augenhöhle zurückgesunken und das Oberlid der betroffenen Seite hängt herab.

Sind Halslymphknoten von dem Schilddrüsenkarzinom befallen, sind diese derb geschwollen und mit ihrer Umgebung "verbacken" – das heißt sie lassen sich im Gewebe schlecht verschieben.


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