Schilddrüsen­entzündung (Thyreoiditis): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. Februar 2014)

Eine Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) kann einen akuten, subakuten oder chronischen Verlauf nehmen. Jede Verlaufsform stellt ein eigenständiges Krankheitsbild dar.

Prognose

Akute Schilddrüsenentzündung

Wenn eine Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) einen akuten Verlauf zeigt, ist die Prognose bei rechtzeitiger wirksamer Antibiotika-Therapie gut: Dann heilt die akute Schilddrüsenentzündung meist ohne Komplikationen und Folgeerkrankungen innerhalb einiger Tage aus.

Subakute Thyreoiditis

Selten nimmt eine Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) einen subakuten Verlauf. Eine antientzündliche Therapie sorgt dann für eine gute Prognose: Dann gehen die akuten Beschwerden meist innerhalb weniger Tage zurück. Die subakute Thyreoiditis selbst klingt in der Regel von selbst nach einigen Wochen oder Monaten ohne bleibende Funktionsstörungen ab.

Hashimoto-Thyreoiditis

Eine Schilddrüsenentzündung mit chronischem Verlauf tritt fast immer als Hashimoto-Thyreoiditis (bzw. Autoimmunthyreoiditis) auf. In der Regel lautet die Prognose der Hashimoto-Thyreoiditis, dass es zu einer anteiligen oder vollständigen Zerstörung des Schilddrüsengewebes und somit zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) kommt. Dies bedeutet, dass die Betroffenen lebenslang auf die Gabe von Schilddrüsenhormonen (Levothyroxin, L-Thyroxin) angewiesen sind.


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