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Schielen (Strabismus)

Schielen (Strabismus) : Verlauf

Stand: 25. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Schielen (Strabismus) lässt sich durch eine rechtzeitige Therapie oftmals günstig beeinflussen. Beim kindlichen Begleitschielen kann im weiteren Verlauf eine dauerhafte Schwachsichtigkeit entstehen. Diese ist unbehandelt bereits im Schulalter meist nicht mehr rückgängig zu machen. Daher ist es wichtig, das Schielen schon im Vorschulalter zu erkennen. Die Prognose für gutes Stereosehen und für eine gute Sehschärfe ist umso besser, je früher eine Behandlung gegen das Schielen erfolgt. Ein idealer Zeitpunkt ist der sechste Lebensmonat. Die Behandlung der schielbedingten Sehschwäche erstreckt sich bei Kindern bis etwa zum zwölften Lebensjahr.

Wenn sich ein Schielen erfolgreich operativ beheben ließ, kann sich danach die Augenstellung erneut ändern. Demnach ist es gelegentlich erforderlich, die Augenmuskeln im weiteren Verlauf mehrfach zu operieren.

Weiterlesen: Schielen (Strabismus) : Vorbeugen

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