Schielen (Strabismus) : Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (20. April 2015)

Schielen (Strabismus) kann verschiedene Ursachen haben – entsprechend unterscheidet man mehrere Formen der Augenfehlstellung. Dabei ist für das Begleitschielen ebenso wie für die Heterophorie ein gestörtes Gleichgewicht der Augenmuskeln verantwortlich.

Beim Begleitschielen (Strabismus concomitans) gelingt es den Betroffenen auf Dauer nicht, dieses Ungleichgewicht der Augenmuskeln durch Verschmelzung (Fusion) der Seheindrücke beider Augen zu einem einzigen Bild auszugleichen. Die Gründe hierfür sind meist unbekannt. Unumstritten ist jedoch, dass bei dieser Form von Schielen erbliche Ursachen eine Rolle spielen: Die meisten Menschen mit einem Strabismus concomitans haben Eltern oder andere Verwandte, die ebenfalls schielen (oder geschielt haben). Häufig liegt gleichzeitig eine Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit vor.

Die Heterophorie (= verstecktes bzw. latentes Schielen) hat ihre Ursache darin, dass die Fähigkeit zur Verschmelzung der Seheindrücke beider Augen unterentwickelt ist und daher unter bestimmten Umständen – zum Beispiel durch Ermüdung, Alkoholkonsum oder Stress – nachlässt: Die Betroffenen schielen also nicht dauerhaft.

Das Lähmungsschielen (Strabismus paralyticus) entsteht – wie der Name schon sagt – durch Lähmungen der äußeren Augenmuskeln. Die Folge ist ein plötzliches Schielen. Mögliche Ursachen für das Lähmungsschielen sind:


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