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Schielen (Strabismus) : Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (25. Februar 2014)

Die für Schielen (Strabismus) kennzeichnenden Symptome sind durch die Fehlstellung der Augen bedingt: Beim Schielen blicken die Augen in unterschiedliche Richtungen, weil eine der beiden Augenachsen von der Parallelstellung abweicht. Grundsätzlich ist diese Abweichung zwar in alle Richtungen möglich, meistens kommt es jedoch zum Einwärtsschielen (Strabismus convergens) oder Auswärtsschielen (Strabismus divergens).

Schielen ist aber nicht auf äußerliche Symptome beschränkt, sondern kann auch eine starke Sehbehinderung bedeuten. Mögliche erste Anzeichen beziehungsweise Begleiterscheinungen von Strabismus sind:

Die mit dem Schielen einhergehenden Symptome hängen auch von der Form des Strabismus ab: So tritt ein verstecktes oder latentes Schielen nur unter dem Einfluss ungünstiger Faktoren (wie Stress, Alkoholkonsum, Ermüdung, psychische Belastung, allgemeine Erkrankungen) in Erscheinung. Etwa zehn Prozent der Menschen, die latent schielen, entwickeln Beschwerden: Sie können beispielsweise Kopfschmerzen bekommen, verschwommen sehen, schnell ermüden und/oder Doppelbilder wahrnehmen.

Ein häufiges Anzeichen für Begleitschielen (Strabismus concomitans) ist eine leichte Weitsichtigkeit, bei einseitigem Schielen zeigt sich oft eine Schwachsichtigkeit (Amblyopie) des betroffenen Auges. Bei einigen Formen von Begleitschielen halten die Betroffenen ihren Kopf schief; außerdem können ihre Augen zittern. Weicht das Auge nur gering von der Parallelstellung ab, ist das Schielen oft nicht sichtbar. Wegen fehlender äußerlicher Symptome stellt man ein Begleitschielen gelegentlich nicht oder erst sehr spät fest.

Das durch ausgefallene Augenmuskeln bedingte Lähmungsschielen (Strabismus paralyticus) ist ein plötzliches Schielen – die typischen Symptome sind entsprechend schlagartig auftretende Doppelbilder, die zuweilen mit Schwindel und Übelkeit verbunden sind. Die Doppelbilder sind beim Lähmungsschielen in der Richtung, in die der ausgefallene Muskel das Auge bewegen müsste, am stärksten ausgeprägt. Daher halten die Betroffenen den Kopf so, dass der gelähmte Muskel entlastet ist und Einfachsehen gerade noch möglich ist: Es entsteht eine kompensatorische Kopfschiefhaltung.






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