Scheidenkrebs (Vaginalkarzinom): Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (20. Mai 2016)

Bisher sind keine Maßnahmen bekannt, die der Entstehung von Scheidenkrebs (Vaginalkarzinom) wirksam vorbeugen können. Bei Beschwerden sollten Frauen allerdings nicht zögern, sondern unverzüglich einen Gynäkologen aufzusuchen. Dies ist besonders wichtig, da die Heilungsaussichten umso besser sind, je früher ein Scheidenkrebs erkannt wird.

Aus diesem Grund sollten Frauen auch regelmäßig an den gynäkologischen Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen. Für Frauen ab dem 30. Lebensjahr ist zudem die spezielle Untersuchung der Scheide im Rahmen dieser Früherkennung empfohlen.

Eine Infektion mit humanen Papillom-Viren (HPV) ist ein Risikofaktor für Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane. Seit mehreren Jahren stehen Impfstoffe gegen diese Viren zur Verfügung. Eine solche HPV-Schutzimpfung ist für Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfohlen – vornehmlich, um das Risiko für Gebärmutterhalskrebs zu senken. Wird eine HPV-Infektion verhindert, fällt damit jedoch auch ein Risikofaktor für Scheidenkrebs weg.

Bitte beachten Sie: Auch, wenn Sie sich gegen HPV haben impfen lassen, sollten Sie dennoch an den regulären Krebsfrüherkennungsuntersuchungen teilnehmen.


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