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Scharlach

Scharlach: Verlauf

Stand: 29. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Komplikationen

Bei Scharlach können Komplikationen auftreten, wenn keine entsprechende Behandlung erfolgt. Die Bakterien bilden eine Art Gift das Erbrechen, Durchfälle, Kreislaufversagen und Herzmuskelentzündung verursachen kann (sog. toxischer Verlauf). Die Infektion kann sich auch über das Blut im gesamten Körper ausbreiten (septischer Verlauf). Dann kann es zu einer Gehirnhautentzündung oder vereiternden Nasennebenhöhlen kommen. Eine mögliche Spätfolge, die nach einer Scharlacherkrankung auftreten kann, ist das rheumatische Fieber, bei dem sich Antikörper gegen Herzklappengewebe oder gegen Nierengewebe richten.

Scharlach ist, wenn sich eine Frau während der Schwangerschaft infiziert, vergleichsweise harmlos. Die Erkrankung zählt zwar zu den Kinderkrankheiten, aber bei einer Scharlach-Infektion in der Schwangerschaft ist im Gegensatz zu anderen Kinderkrankheiten wie Röteln aber nicht mit Komplikationen für das ungeborene Kind zu rechnen.

Prognose

Bei Scharlach ist die Prognose in der Regel gut. Nach Beginn der Therapie mit Antibiotika kann ein Kind, wenn es das allgemeine Befinden erlaubt, nach etwa ein bis zwei Tagen wieder in den Kindergarten oder die Schule gehen.

Weiterlesen: Scharlach: Vorbeugen

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