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ScharlachScharlach: UrsachenStand: 29. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Scharlach sind die Ursachen genau bekannt. Verantwortlich ist eine Infektion mit Streptokokken der Lancefield-Gruppe A, den sogenannten A-Streptokokken (Streptococcus pyogenes). Diese befallen typischerweise die Schleimhäute. Übertragen werden sie meist durch Tröpfcheninfektionen (Niesen, Husten), selten durch Eiter, verunreinigte Lebensmittel und Wasser oder andere Gegenstände wie Spielzeug, Besteck oder Geschirr (Schmierinfektion). Bei Scharlach beträgt die Inkubationszeit, das heißt die Zeit zwischen Infektion und Auftreten der ersten Beschwerden, ein bis drei Tage, selten mehr. Eine an Scharlach erkrankte Person kann während der Inkubationszeit schon ansteckend für andere sein. Wenn jemand, der an Scharlach erkrankt ist nicht gezielt behandelt wird, kann er bis zu drei Wochen andere Personen anstecken. Bei einer Behandlung mit Antibiotika ist sind Betroffene nach etwa ein bis zwei Tagen nicht mehr ansteckend. Das natürliche Reservoir für den Scharlach-Erreger ist der Mensch. Insbesondere in den Wintermonaten lassen sich bei bis zu 20 Prozent der Bevölkerung Streptokokken im Rachen nachweisen. Dabei zeigen aber nicht alle Betroffenen Scharlach-Symptome. Es gibt mehrere Untergruppen von Streptokokken, die Scharlach hervorrufen können. Das ist die Ursache dafür, dass manche Patienten ein zweites Mal an Scharlach erkranken können, obwohl sie gegen die Streptokokken-Untergruppe ihrer ersten Scharlach-Erkrankung immun sind. Weiterlesen: Scharlach: Symptome Das könnte Sie auch interessieren
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