SARS (schweres akutes respiratorisches Syndrom): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (05. Januar 2016)

Den Erreger von SARS (schweres akutes respiratorisches Syndrom) mithilfe einer Therapie gezielt zu zerstören oder unschädlich zu machen, ist bislang nicht gelungen. Die Betroffenen haben während der Epidemie in den frühen 2000er Jahren als Therapieversuch das Hepatitis-C-Medikament Ribavirin sowie ein Kortisonpräparat erhalten, um die Symptome zu bessern. Um zu verhindern, dass Bakterien die durch die SARS-Viren vorgeschädigten Atemwege zusätzlich befallen, gehörten auch Antibiotika zur Therapie. Hier kamen vorwiegend Antibiotika, die gegen möglichst viele verschiedene Keime wirksam sind, zum Einsatz (sog. Breitbandantibiotika). Wie wirksam diese SARS-Therapie tatsächlich ist, kann noch nicht abschließend beurteilt werden.

Neben Ribavirin setzen Ärzte mitunter auch andere antivirale Medikamente (Mittel gegen Viren) ein, die jedoch nicht gezielt gegen das SARS-Virus wirken. SARS-Patienten werden auf isolierten Krankenstationen intensivmedizinisch betreut.


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