Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Rückenschmerzen > Therapie

Rückenschmerzen

Verhaltenstherapie

Stand: 31. August 2009Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Betroffene von chronischen Rückenschmerzen laufen Gefahr, in eine Schmerzspirale zu geraten. Aufgrund der Rückenschmerzen vermeiden sie zum Beispiel bestimmte Bewegungen oder unterlassen Aktivitäten aus Angst, die Rückenschmerzen könnten schlimmer werden. Sie erreichen dadurch aber genau das Gegenteil: Sie verstärken die Schmerzen durch ihre Schonhaltung. Da die Rückenschmerzen jetzt noch schlimmer geworden sind, meinen sie, sich noch mehr schonen zu müssen. Sie sind in einer Spirale "gefangen". In diesen Fällen kann eine Verhaltenstherapie hilfreich sein. Die Verhaltenstherapie verläuft in drei Phasen:

  1. Informationsphase: Der Betroffene erfährt, wie die Rückenschmerzen entstehen und wodurch er sie aufrecht erhält. Er lernt, dass er den Schmerzen nicht ausgeliefert ist und selbst aktiv etwas dagegen tun kann.
  2. Übungsphase: Der Betroffene übt, Einfluss auf äußere und innere Schmerzauslöser zu nehmen. Zu den äußeren Auslösern zählt z.B. ein hektischer Alltag. Innere Stressoren sind z.B. Ängste, Sorgen oder Erinnerungen. Hier helfen Schmerztagebücher, die Auslöser zu finden.
  3. Praxisphase: Entspannungstechniken unterstützen den Betroffenen, die Rückenschmerzen zu bewältigen. Wirkungsvoll sind z.B. die progressive Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training oder die Biofeedback-Therapie. Der Betroffene soll die körperliche Aktivität nach und nach steigern.

Weiterlesen: Rückenschmerzen: Verlauf

Das könnte Sie auch interessieren

Rückenprobleme

Rückenprobleme

Erfahren Sie im Überblick mehr rund um das Thema Rückenprobleme. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Leben mit Krebs

Leben mit Krebs

Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...

Weitere Themen:

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.