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Computertomographie (CT)

Stand: 26. Oktober 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Die Computertomographie (CT) liefert Schichtaufnahmen (Tomogramme) des Körpers, die mithilfe von Röntgenstrahlen und eines Rechners erstellt werden. Sie zählt zu den radiologischen Diagnoseverfahren in der Medizin.

Eine Computertomographie erfolgt im sogenannten Computertomographen, der ebenfalls CT genannt werden kann. Es handelt sich ein röhrenförmiges Gerät, in das der Patient auf einem integrierten Untersuchungstisch hineingeschoben wird. Die Aufnahmen gibt das Aufnahmegerät an einen Computer weiter, der sie auswertet und als Bild anzeigt. In der Regel dauert die Untersuchung nur einige Minuten, abhängig von der Fragestellung und welche Organe im CT untersucht werden.

Die Schichtbilder der CT-Untersuchung sind in der Regel in Graustufen dargestellt. Sie sehen aus, als ob man den Patienten von den Füßen aus an verschiedenen Schnittstellen betrachtet. Optisch ähnelt das Bild, das eine Computertomographie ergibt, einem Röntgenbild.

Ähnlich wie bei konventionellen Röntgenaufnahmen sind auch bei der Computertomographie (CT) die Anwendungsgebiete vielfältig. Eine CT lässt sich im Prinzip für alle Körperteile beziehungsweise Organe nutzen. Sie kommt zum Beispiel zum Einsatz, um Tumoren in inneren Organen wie Gehirn, Leber oder Lunge festzustellen. Auch bei der Diagnose von Schlaganfällen oder komplizierten Brüchen spielt die CT eine Rolle.

Um Organe und Blutgefäße besser darzustellen, kann der Arzt vor der Computertomographie ein jodhaltiges Kontrastmittel geben.

Der erste Computertomograph wurde von G.Hounsfield und A. Cormack entwickelt und erstmals 1971 eingesetzt. Seitdem hat man die Technik laufend verbessert. 1998 wurde die Computertomographie um die sogenannte Multidetektortechnik erweitert, die es ermöglicht, drei- anstatt zweidimensionale Schnittbilder zu produzieren. So lässt sich mittels CT der Körper aus einer beliebigen Richtung sowie in einer ausgewählten Schicht betrachten, was unter anderem die Diagnose von Herzerkrankungen vereinfacht.

Zu beachten ist bei einer Computertomographie die Strahlenbelastung durch die Röntgenstrahlen. Arzt und Patient sollten, vorab überlegen, ob eine weshalb eine derartige Untersuchung im CT tatsächlich nötig ist und welche Konsequenzen sich daraus ergeben könnten.

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Computertomographie

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