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Stand: 26. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einem Bandscheibenvorfall können sich die Beschwerden im Verlauf verschlimmern oder es können chronische Beschwerden zurückbleiben. Oftmals bleiben Bandscheibenvorfälle auch unbemerkt. In 90 Prozent der Fälle hilft bereits eine konservative Therapie – ein chirurgischer Eingriff ist also in den meisten Fällen nicht nötig. Daher macht es stets Sinn, gründlich zu prüfen, ob eine Operation tatsächlich erforderlich ist.
Zu möglichen Komplikationen eines herkömmlichen operativen Verfahrens zählen Schädigungen an Nerven und Gefäßen, Entzündungen im Operationsbereich sowie allgemeine Wundheilungsstörungen und Nachblutungen.
Sowohl im Anschluss an eine konservative als auch an eine operative Therapie ist eine aktive Nachbehandlung mit Gymnastik, Muskeltraining und Rückenschule ratsam. Zur Nachbehandlung eines Bandscheibenvorfalls sind in manchen Fällen auch Ergotherapie, eine psychologische und sozialmedizinische Beratung sinnvoll.
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