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Massage

Stand: 2. April 2012Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Die Massage gilt als eines der ältesten Therapieverfahren. Mit vielfältiger Wirkung: Eine Massage kann zum Beispiel Schmerzen lindern, Verspannungen lösen oder einfach nur das Wohlbefinden steigern. Kein Wunder, dass Massage nach wie vor eine häufig verwendete Behandlungsmethode ist, die oft als Ergänzung zu anderen Verfahren dient.

Einer Frau werden die Schultern massiert
Eine Massage wirkt wohltuend auf Körper und Seele.

Heilsamer Körperkontakt: Durch gezielte Druck- und Zugreize auf Gewebe und Muskeln kann ein Masseur einiges bewirken. Er setzt damit Reize, die die Nervenenden in Haut und Bindegewebe beeinflussen. Dies fördert zum Beispiel die Durchblutung, löst Verspannungen und beeinflusst den Stoffwechsel. Aber nicht nur die speziellen Grifftechniken des Masseurs haben einen positiven Effekt – vielmehr kann allein die Berührung der Hände mit der Haut zu einem Gefühl der Entspannung führen und Schmerzen lindern.

Wie genau eine Massage wirkt, ist von vielen Faktoren abhängig, so zum Beispiel von:

  • dem massierten Körperbereich
  • der Größe der massierten Fläche
  • dem Druck, der ausgeübt wird
  • der Dauer der Massage
  • der Häufigkeit der Massage
  • der Massagegeschwindigkeit

Ebenso wichtig wie die fachmännischen Handgriffe des Masseurs ist auch die positive Atmosphäre: Der Raum sollte zum Beispiel wohltemperiert sein und der Patient sollte sich in einer entspannten Position befinden. In der Regel findet die Massage auf einer Liege statt – in Bauchlage, Seitenlage, Rückenlage oder auch im Sitzen.

Ein Mann und eine Frau werden massiert.
Eine Massage kann sehr entspannend sein.

Der Massierte muss sich zumindest teilweise ausziehen, damit der Masseur an die entsprechenden Körperstellen gelangen kann. Massageöle können die Bewegung der Hände auf der Haut erleichtern. Entsprechende Laken oder Handtücher werden in der Regel zur Verfügung gestellt.

Übrigens: Die moderne klassische Massage geht auf einen Schweden namens Per Hendrig Ling zurück. Die von ihm entworfenen Massagetechniken wurde unter dem Namen "schwedische Massage" bekannt – diesen Namen verwendet man noch heute manchmal, wenn die klassische Massage gemeint ist.

Zu häufigen Einsatzgebieten von Massage zählen:

Eine Massage kann sich aber auch auf die Psyche positiv auswirken, denn sie wirkt wohltuend und entspannend.

Neben der klassischen Massage gibt es viele weitere Massagetechniken, so zum Beispiel die Reflexzonenmassage, die Bürstenstrahlmassage oder die Unterwassermassage. Je nach Form kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

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