Rotavirus-Infektion : Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. Februar 2016)

Die Ursache einer Rotavirus-Infektion (Rotavirus-Gastroenteritis) ist die fäkal-orale Übertragung mit den hoch ansteckenden Rotaviren. Menschen stecken sich über Schmierinfektion, kontaminiertes Spielzeug, Wasser und Lebensmittel an. Die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Darminfektionen (Inkubationszeit) beträgt ein bis drei Tage.

Man ist zudem über den Zeitraum der akuten Rotaviren-Infektion hinaus so lange ansteckend, wie das Virus mit dem Stuhl ausgeschieden wird. In der Regel wird das Virus etwa bis zu acht Tage lang ausgeschieden, in Einzelfällen kann dieser Zeitraum auch länger ausfallen.

Es gibt verschiedene Typen von Rotaviren, die zeitlich und saisonal unterschiedlich auftreten – die meisten Fälle von Rotavirus-Infektionen gibt es erfahrungsgemäß jedoch von März bis April. Am häufigsten verursachen die Typen G1P[8] und G4P[8] gefolgt von G2P[4] und G9P[8] Rotavirus-Erkrankungen in Deutschland. Nach einer Infektion ist man eine Zeit lang gegen den jeweiligen Virustyp immun. Jedoch kann es auch zu weiteren Infektionen mit anderen Typen kommen.


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