Rotavirus-Infektion : Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. Februar 2016)

Bei Verdacht auf eine Rotavirus-Infektion (Rotavirus-Gastroenteritis) kann der Arzt die Diagnose mithilfe verschiedener Untersuchungen stellen. Auch die Beschwerden, wie wässrige Durchfälle, Erbrechen und Bauchschmerzen, geben Hinweise darauf, ob eine Rotavirus-Infektion infrage kommt, vor allem, wenn auch andere Personen – zum Beispiel Kinder im Kindergarten – an einer Rotavirus-Gastroenteritis leiden. Es gibt aber zahlreiche andere Durchfallerkrankungen, die ähnliche Symptome bereiten.

Eine Infektion mit Rotaviren lässt sich am besten durch eine Stuhluntersuchung diagnostizieren. Ein spezifisches Antigen wird mittels Enzym-Immun-Test (EIA) im Labor nachgewiesen. Etwas aufwendiger ist der direkte Nachweis der Rotaviren mittels Elektronenmikroskopie, der jedoch selten durchgeführt wird. Mit einer speziellen molekularbiologische Methode, der Polymerase-Kettenreaktion (PCR), lässt sich auch der genaue Rotavirus-Typ ermitteln.


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