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Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Kinderkrankheiten
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Stand: 27. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Vor allem für Frauen mit Kinderwunsch ist es wichtig, dass sie Röteln frühzeitig vorbeugen, indem sie sich ausreichend impfen lassen: Röteln während der Schwangerschaft sind mit einem hohen Risiko für das Ungeborene (Frühgeburt, Fehlgeburt, Missbildungen) verbunden. Eine Impfung gegen Röteln während der Schwangerschaft ist jedoch nicht möglich und sollte unbedingt spätestens drei Monate vor der Empfängnis erfolgen. Wenn Sie sich Kinder wünschen, empfiehlt es sich daher, rechtzeitig den Schutz vor Röteln mit Ihrem Frauenarzt zu besprechen beziehungsweise die Konzentration (Titer) der Antikörper im Blut bestimmen zu lassen.
Wenn Sie schwanger sind und keinen ausreichenden Impfschutz haben, können Sie den möglichen Folgen einer Röteln-Infektion vorbeugen, indem Sie sich rechtzeitig passiv immunisieren lassen: Das bedeutet, sich bei Verdacht auf eine Röteln-Infektion während der Schwangerschaft innerhalb von vier Tagen nach der möglichen Ansteckung Antikörper gegen das Rötelnvirus verabreichen zu lassen.
Röteln sind hochansteckend. Nicht geimpfte Menschen können einer Ansteckung nur vorbeugen, indem sie jeglichen Kontakt zu den Betroffenen meiden. Außerdem gibt es einiges, was Eltern zu Hause tun können, damit ihr Kind die Röteln-Infektion gut übersteht und niemanden ansteckt:
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