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RötelnRöteln: VorbeugenStand: 5. August 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die Impfung gegen Röteln ist die beste Maßnahme zum Vorbeugen dieser Virusinfektion. Während in Deutschland die Erstimpfung gegen Röteln eine hohe Akzeptanz erfährt – die Impfraten liegen bei bis zu 80 Prozent im Rahmen einer Mumps-Masern-Röteln-Impfung (MMR-Impfung) –, sind viele Menschen gerade bei der wichtigen Zweitimpfung nachlässig. Den ersten aktiven Impfschutz erhalten Kinder in der Regel zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat. Die zweite Impfung sollte spätestens bis Ende des zweiten Lebensjahrs erfolgen. Ist dies nicht geschehen, sollte die Impfung unbedingt vor der Einschulung stattfinden. Spätestens bei der Jugendgesundheitsuntersuchung sollte sichergestellt werden, dass zwei MMR-Impfungen erfolgt sind. Ist später, vor allem bei den Mädchen, kein Impfschutz wegen der fehlenden zweiten Impfung vorhanden, so kann dies immer noch nachgeholt werden. Am besten und sichersten ist es jedoch, die erwähnten Impfregeln einzuhalten. Bei unvollständigem oder unklaren Impfschutz gegen Röteln gelten folgende Empfehlungen:
Schwangere Frauen werden nicht gegen Röteln geimpft. Eine Impfung sollte daher unbedingt spätestens drei Monate vor der Empfängnis erfolgen. Bei einer geplanten Schwangerschaft empfiehlt es sich, unbedingt rechtzeitig den Schutz vor Röteln mit dem Frauenarzt zu besprechen beziehungsweise die Konzentration der Antikörper im Blut (Titer) zu bestimmen. Besteht bei Schwangeren ohne hinreichenden Impfschutz der Verdacht, dass sie sich mit dem Erreger der Röteln infiziert haben, können sie innerhalb von vier Tagen nach der möglichen Ansteckung noch passiv geimpft werden. Dazu werden den ungenügend vor Röteln geschützten Schwangeren Antikörper gegen das Virus verabreicht. Was Eltern zu Hause tun können
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