Röteln: Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (23. Januar 2015)

Wer Röteln sicher vorbeugen möchte, kann sich impfen lassen: Die aktive Immunisierung gegen Röteln ist die beste Maßnahme, um diese Virusinfektion zu verhindern.

  • Die erste Impfung gegen Röteln erhalten Kinder in der Regel zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat (mit einem Kombinationsimpfstoff zur Masern-Mumps-Röteln-Impfung).
  • Die zweite Impfung sollte spätestens bis Ende des zweiten Lebensjahrs erfolgen.

Viele Menschen sind jedoch bei dieser Zweitimpfung nachlässig – dabei ist sie nötig, um einer Röteln-Infektion sicher vorbeugen zu können. Hat die Zweitimpfung zum empfohlenen Zeitpunkt nicht stattgefunden, ist es daher wichtig, das Kind unbedingt vor der Einschulung noch einmal zu impfen. Spätestens bei der Jugendgesundheitsuntersuchung (J1) ist sicherzustellen, dass das Kind zwei Schutzimpfungen gegen Röteln erhalten hat.

Am besten und sichersten ist es, die geltenden Impfregeln einzuhalten. Wenn jedoch später, vor allem bei Mädchen, wegen der fehlenden zweiten Impfung kein Impfschutz vorhanden ist, so kann man dies immer noch nachholen!

Ein Mädchen im Teenager-Alter bekommt eine Impfung. © iStock

Impfen schützt vor Röteln! Die erste Impfung findet in der Regel zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat statt, die zweite sollte spätestens bis Ende des zweiten Lebensjahrs erfolgen. Verpasste Impftermine kann man aber nachholen: Dies ist besonders für Mädchen und Frauen mit Kinderwunsch wichtig!

Bei unvollständigem oder unklarem Impfschutz können Sie Röteln immer noch durch eine Impfung vorbeugen – es gelten folgende Empfehlungen:

  • Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht geimpft sind oder deren Impfstatus unklar ist, sollten bei entsprechender Indikation eine zweimalige Masern-Mumps-Röteln-Impfung (MMR-Impfung) erhalten.
  • Frauen im gebärfähigen Alter, bei denen bislang nur eine Impfung stattgefunden hat, sollten bei entsprechender Indikation eine weitere Impfung mit einem MMR-Impfstoff bekommen.
  • Menschen, die in Einrichtungen der Kinderheilkunde (Pädiatrie), der Geburtshilfe und der Schwangerenbetreuung sowie in Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten und nicht geimpft sind oder bei denen der Impfstatus nicht sicher bekannt ist, sollten ebenfalls eine einmalige MMR-Impfung erhalten.

Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst