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Röteln

Röteln: Ursachen

Stand: 5. August 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Den Röteln liegen als Ursachen Infektionen mit einem Virus zugrunde, dem so genannten Rubellavirus. Dieses Virus besitzt als Erbmaterial RNA und gehört zur Familie der Togaviren. Das Rötelnvirus ist weltweit verbreitet. Der Mensch ist sein einziger bekannter Wirt. Wer einmal Röteln hatte, ist ein Leben lang immun gegen den Erreger.

Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch (Inkubationszeit) beträgt bei Röteln etwa zwei bis drei Wochen.

Übertragung

Die für Röteln verantwortlichen Viren sind außerhalb des Körpers nur kurzzeitig überlebensfähig. Ihre Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion, also durch Niesen und Husten. Eine Ansteckung ist auch beim Küssen und durch Benutzen von gemeinsamem Geschirr oder Besteck möglich. Darüber hinaus können Röteln auch während einer Schwangerschaft über die Plazenta an das Ungeborene übertragen werden.

Die Ansteckung kann etwa eine Woche vor bis eine Woche nach Auftreten des typischen Hautausschlags (Exanthem) erfolgen.

Weiterlesen: Röteln: Symptome

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