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Rippenfellentzündung / Brustfellentzündung (Pleuritis)
Rippenfellentzündung / Brustfellentzündung (Pleuritis)Stand: 13. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei einer Rippenfellentzündung oder Brustfellentzündung (Pleuritis) ist die dünne Gewebeschicht entzündet, die die Lunge bedeckt und die Brusthöhle von innen auskleidet: das sogenannte Brustfell (Pleura). Meist hat die Rippenfellentzündung oder Brustfellentzündung ihre Ursache in einer anderen Erkrankung, etwa einer Lungenentzündung (Pneumonie) oder in schweren Fällen einer Tuberkulose. Mediziner unterscheiden zwei Arten der Rippenfellentzündung:
Bei der trockenen Pleuritis ist beim Abhören mit einem Stethoskop typischerweise neben dem Atemgeräusch das sogenannte Pleurareiben zu hören; bei der feuchten Rippenfellentzündung fehlt dieses Anzeichen. Um eine Rippenfellentzündung sicher nachzuweisen, kommen Ultraschall-, Röntgen- oder Laboruntersuchungen zum Einsatz. Welche Behandlung an die Diagnose anschließt, hängt davon ab, welche Erkrankung der Pleuritis zugrunde liegt: Das Ziel besteht darin, die Ursachen der Entzündung auszuschalten (indem man z.B. bei einer Lungenentzündung Antibiotika einsetzt). Zusätzlich sind bei einer Brustfellentzündung Bettruhe, Atemgymnastik und gegebenenfalls Schmerzmittel gegen die Beschwerden beim Atmen hilfreich. In der Regel heilt eine Pleuritis problemlos aus. Wenn aber bei einer Rippenfellentzündung die Atmung über eine längere Dauer schmerzt und deshalb nur flach ist, können Lungenfell und Rippenfell miteinander verwachsen: Es entsteht eine Pleuraschwarte, wodurch die Lunge fest mit dem Brustkorb verbunden und in ihrer Funktion eingeschränkt ist. In dem Fall ist eine Operation nötig, um Rippenfell und Lungenfell wieder voneinander zu lösen. Weiterlesen: Rippenfellentzündung / Brustfellentzündung (Pleuritis): Definition
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