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Ringelröteln (Erythema infectiosum)

Ringelröteln (Erythema infectiosum): Ursachen

Stand: 31. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Ringelröteln (Erythema infectiosum) haben ihre Ursachen in der Infektion mit einem bestimmten Virus: Dem sogenannten humanen Parvovirus B19 aus der Familie der Parvoviridae.

Das Virus vermehrt sich im Knochenmark in den Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Außerdem nutzt es sogenannte Endothelzellen zur Vermehrung. Dies sind Zellen, welche die Blutgefäße auskleiden. Als Folge des Viren-Befalls kann der für Ringelröteln typische Hautausschlag auftreten.

Ringelröteln verbreiten sich über Tröpfcheninfektion aus, zum Beispiel durch Husten oder Niesen. In seltenen Fällen kann die Ursache der Ansteckung auch eine Bluttransfusionen sein.

Für Ringelröteln gehören zu den Ursachen allein die Ringelrötelviren, welche sehr ansteckend sind. Sie gelangen über die Schleimhäute der Atemwege in den Körper. Nach der Ringelröteln Ansteckung dauert es etwa 4 bis 14 Tage (Inkubationszeit) bis die Symptome der Ringelröteln einsetzen. Schon während der Inkubationszeit ist der Infizierte ansteckend – die Gefahr, sich in dieser Zeit bei einer erkrankten Person mit Ringelröteln anzustecken, ist sehr groß. Wenn der Hautausschlag und weitere Symptome der Ringelröteln bereits beim Erkrankten sichtbar sind, ist die Ansteckungskraft eher gering.

Weiterlesen: Ringelröteln (Erythema infectiosum): Symptome

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