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Ringelröteln (Erythema infectiosum): Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (10. März 2014)

Als Ringelröteln (Erythema infectiosum) bezeichnet man eine durch Viren ausgelöste Erkrankung, die meist im Kindesalter auftritt. Ringelröteln sind durch ein charakteristisches Exanthem (Hautausschlag) gekennzeichnet.

Häufigkeit

Der Erreger der Ringelröteln, das Parvovirus B19, ist weltweit verbreitet.

Bei einer Infektion bildet das Abwehrsystem des Körpers (Immunsystem) Antikörper gegen die Ringelrötelviren. In Deutschland tragen mehr als die Hälfte der Erwachsenen Antikörper gegen das Parvovirus B19 im Blut, das heißt, sie waren schon einmal mit dem Virus infiziert und sind gegen eine erneute Infektion geschützt.

Ringelröteln treten am häufigsten bei Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 15 Jahren auf. Bei Kindern im Vorschulalter haben sich etwa 5 bis 10 von 100 bereits einmal mit Ringelröteln infiziert.

Immer wieder entstehen sogenannte Kleinraumepidemien: Innerhalb einer Gruppe (z.B. im Kindergarten, in der Schule) treten dann mehrere Erkrankungsfälle gleichzeitig auf, da sich die Kinder gegenseitig anstecken.

Das Bild zeigt ein Mädchen in einer Kindergartengruppe

Ringelröteln (Erythema infectiosum) heilen in den meisten Fällen ohne Komplikationen ab.






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