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Stand: 26. April 2013Veröffentlicht von: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Als Ringelröteln (Erythema infectiosum) bezeichnet man eine durch Viren ausgelöste Erkrankung, die meist im Kindesalter auftritt. Ringelröteln sind durch ein charakteristisches Exanthem (Hautausschlag) gekennzeichnet. Wie auch bei einigen anderen Kinderkrankheiten (z. B. Röteln oder Masern) können sich Personen, welche die Ringelröteln bereits hatten, nicht mehr mit dem Virus anstecken – sie sind immun.
Der Erreger der Ringelröteln, das Parvovirus B19, ist weltweit verbreitet.
Bei einer Infektion bildet das Abwehrsystem des Körpers (Immunsystem) Antikörper gegen die Ringelrötelviren. In Deutschland tragen mehr als die Hälfte der Erwachsenen Antikörper gegen das Parvovirus B19 im Blut, das heißt, sie waren schon einmal mit dem Virus infiziert und sind gegen eine erneute Infektion geschützt.
Bei Kindern im Vorschulalter haben sich etwa 5 bis 10 von 100 bereits einmal mit Ringelröteln infiziert.
Ringelröteln treten am häufigsten bei Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 15 Jahren auf.
Immer wieder entstehen sogenannte Kleinraumepidemien: Innerhalb einer Gruppe (z.B. im Kindergarten, in der Schule) treten dann mehrere Erkrankungsfälle gleichzeitig auf, da sich die Kinder gegenseitig anstecken.
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