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Ringelröteln (Erythema infectiosum): Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. März 2015)

Als Ringelröteln (Erythema infectiosum) bezeichnet man eine durch Viren ausgelöste Erkrankung, die meist im Kindesalter auftritt. Ringelröteln zeichnen sich durch einen charakteristischen Hautausschlag (Exanthem) aus.

Häufigkeit

Der Erreger der Ringelröteln, das Parvovirus B19, ist weltweit verbreitet. Es kann das ganze Jahr über zu einer Infektion kommen, am häufigsten treten Ringelröteln allerdings im Frühling auf.

Bei einer Infektion mit Ringelröteln bildet das Immunsystem Antikörper gegen die Viren. In Deutschland tragen ungefähr zwei Drittel der Erwachsenen Antikörper gegen das Parvovirus B19 im Blut – das heißt, sie waren schon einmal mit dem Virus infiziert und sind gegen eine erneute Infektion geschützt.

Ringelröteln treten am häufigsten bei Kindern zwischen vier und zehn Jahren auf. Bei Kindern im Vorschulalter hat sich etwa eins von drei Kindern bereits einmal mit Ringelröteln infiziert. Viele entwickeln nach der Infektion allerdings keine Symptome, sodass die Infektion unbemerkt abläuft.

Immer wieder entstehen sogenannte Kleinraumepidemien: Innerhalb einer Gruppe (z.B. im Kindergarten, in der Schule) treten dann mehrere Erkrankungsfälle gleichzeitig auf, da sich die Kinder gegenseitig anstecken.

Das Bild zeigt ein Mädchen in einer Kindergartengruppe

Ringelröteln (Erythema infectiosum) heilen in den meisten Fällen ohne Komplikationen ab.



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