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Wärmetherapie & Kältetherapie

Stand: 27. Oktober 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Die positiven Wirkungen von Wärme und Kälte bei Schmerzen und bestimmten Erkrankungen ist seit Jahrhunderten bekannt. Eine Methode, die beide Arten der Behandlung einsetzt, ist die sogenannte Kneipp-Therapie, die schon seit dem 19. Jahrhundert besonders im deutschsprachigen Raum großen Bekanntheitsgrad erreichte.

Die Wärmetherapie ist ein weit verbreitetes Verfahren zur Behandlung von Schmerzen und nichtentzündlichen Erkrankungen. Da Wärme ein Medium benötigt, gibt es zahlreiche Behandlungsmethoden wie beispielsweise heiße Rolle, Fango, Naturmoor, Rotlicht, Heißluft, Packungen oder Wickel.

Die Kältetherapie wird bei akuten und schmerzhaften Erkrankungen durchgeführt. Sie wird zum Beispiel bei Blutungen, Schwellungen oder Entzündungen in Form von Eisgüssen, Bädern oder anderen Methoden eingesetzt.

Anwendungsgebiete der Wärmetherapie sind zum Beispiel Erkältungen, Grippe, Muskelverspannungen oder Unterleibsschmerzen. Die Kältetherapie kommt dagegen etwa bei Blutungen, Schwellungen oder entzündlichen Erkrankungen zum Einsatz.

Gegen eine Wärmetherapie sprechen dagegen Erkrankungen wie Entzündungen der inneren Organe, Krebserkrankungen oder Epilepsie. Die Kältetherapie ist unter anderem bei Harnwegsinfekten, bei Regelschmerzen sowie bei entzündlichem Rheuma nicht geeignet. Diabetiker und andere Personen, bei denen das Temperaturempfinden gestört ist, sollten Wärme- und Kälteanwendungen nur unter ärztlicher Aufsicht durchführen, um Verbrennungen beziehungsweise Erfrierungen zu vermeiden.

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Wärme- und Kältetherapie

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