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MassageManuelle LymphdrainageStand: 29. Oktober 2007Autor: Onmeda-Redaktion Bei der manuellen Lymphdrainage soll angestaute Flüssigkeit im Gewebe (Lymphe) zum Abfluss angeregt werden. Dies wird durch schonendes Streichen mit den Fingerkuppen auf der Haut im Verlauf der Lymphbahnen erreicht. Im Anschluss an jede Behandlung wird das behandelte Gebiet mit elastischen Binden gewickelt, um den Abfluss weiterhin zu unterstützen. Die Lymphdrainage wird bei verletzungs- oder operationsbedingten Schwellungen oder bei Gelenkerkrankungen angewandt. Durch den Abbau der Schwellung wirkt sie auch schmerzlindernd. Typische Anwendungsgebiete sind Lymphödeme nach einer Tumorentfernung, Amputationen, unvollständige und vollständige Lähmungen und Morbus Sudeck. Im Akutstadium sollte die Lymphdrainage täglich für mindestens 30 Minuten durchgeführt werden, nach Abklingen der Schwellung nur noch ein bis zwei Mal pro Woche. Nicht angewandt werden sollte sie nach Operationen vor der Fädenentfernung, bei Hautdefekten, Allergien, Ekzemen, bakteriellen und viralen Infekten, Thrombose und schwerer Herzinsuffizienz. Risiken und KomplikationenGrundsätzlich gelten Massagen als risikofrei. Bei der Therapie sollten aber die unterschiedlichen Stadien der Erkrankungen beziehungsweise der Wundheilung beachtet werden. Bei frischen Verletzungen wie Muskelfaserrissen sollte zum Beispiel innerhalb der ersten 48 Stunden keine Klassische Massage durchgeführt werden, da durch die mechanische Reizung erneut Blutungen im verletzten Gewebe auftreten können. Auch bei frischen Knochenbrüchen, Tumoren, frischen Thrombosen oder Venenentzündungen sollte eine Massagetherapie nicht angewandt werden, da mögliche Risiken überwiegen. Generell sollte eine Massage nur von Fachleuten durchgeführt werden, wenn Erkrankungen vorliegen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaMassage
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